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Wann spricht man von Haarausfall?

Lichte Stellen? Vermehrt Haare in der Haarbürste oder in der Dusche? Wenn täglich mehr als 100 Haare ausfallen und das Verhältnis zwischen ausgefallenem und nachwachsendem Haar nicht mehr ausgeglichen ist, spricht man von Haarausfall (Alopezie). Ein Haarausfall von 60 bis 100 Haaren am Tag ist vollkommen normal.
Pro Quadratzentimeter trägt unsere Kopfhaut ca. 200 einzelne Haare die täglich etwa 0,33 bis 0,5 Millimeter wachsen. Das entspricht einem Jahreswachstum von etwa 15 cm.

Haarwachstum bzw. der Haarverlust unterliegt dem Haarzyklus, welcher aus einer Wachstums-, Übergangs- und Ruhephase bzw. Ausfallphase besteht und sich kontinuierlich wiederholt. Dieser Prozess erfolgt asynchron, was bedeutet, dass jedes Haar seinen eigenen Zyklus durchläuft.

Es gibt immer verschiedene Phasen bei Haarausfall

  1. Anagenphase

In der Anagenphase (Wachstumsphase) bildet sich die neue Haarwurzel, wodurch die Produktion des Haares beginnt. Diese dauert beim Kopfhaar und etwa 2 bis 6 Jahre und hängt von unterschiedlichen Faktoren, wie dem Alter oder Geschlecht ab. In dieser Phase befinden sich ca. 80 bis 90 % aller Haare. Gerade in dieser Phase ist das Haar sehr empfindlich. Faktoren, wie Stress oder Mangelversorgung können dazu führen, dass sich die Wachstumsphase verkürzt und vermehrt Haare ausfallen.

  1. Katagenphase

In der Katagenphase (Übergangsphase) stellt der Körper die Zellproduktion und der Haarfolikel wird im unteren Bereich verengt. Diese Phase dauert etwa 2 Wochen an und betrifft nur 1 % der Kopfhaare.

  1. Telogenphase

Die Telogenphase bezeichnet die Endphase des Haarzyklus. In Dieser Ruhephase werden die Haare der Anagenphase ersetzt. Das ist die Zeit, in der das Haar ausfällt. Diese dauert etwa 2 bis 6 Monate an und betrifft rund 18 % der menschlichen Kopfhaare. Das Haar ist von der Wurzel abgetrennt und wird Richtung Kopfhaut geschoben. Dies geschieht entweder von allein oder es wird durch das nachwachsende Haare hinausgeschoben.

 

Was ist kreisrunder Haarausfall?

Rund eine Millionen Menschen in Deutschland sind von kreisrundem Haarausfall betroffen. Kreisrunder Haarausfall ist auch unter dem Begriff „Alopecia areata“ bekannt und bezeichnet kreisrunde oder ovale, scharf abgegrenzte, haarlose Stellen am Kopf des Menschen, die sich mit der Zeit vergrößern und verbreiten können. Bei diesem permanenten Haarverlust, wachsen die Haare oftmals nicht wieder nach.

Ursachen für Haarausfall:

Haarausfall durch psychische Belastung

Haarausfall entsteht häufig nach außergewöhnlich starken psychischen Belastungen und Stress. Schocksituationen, Trauer und strake Ängste sind die häufigsten Ursachen für Haarausfall.

Der unerwartete Verlust eines geliebten Menschen oder der Verlust des Arbeitsplatzes, der mit Existenzängsten einhergeht, können den Menschen aus der emotional so stark belasten und aus dem Gleichgewicht bringen und somit Haarausfall auslösen.

Haarausfall bei falscher Ernährung

Haarausfall kann auch aufgrund von einer Mangel- oder Fehlernährung entstehen. Der Körper benötigt eine Vielzahl an Nährstoffen, Mineralstoffen, Vitaminen und Spurenelementen. Durch eine sehr einseitige Ernährung bei bestimmten Diäten oder häufigem Alkoholkonsum entstehen Nährstoffmängel. Der Körper weiß sich nicht anders zu helfen und bedient sich an seinen Mineralstoffdepots (zB dem Haarboden), was vermehrten Haarausfall zur Folge hat. Eine ausgewogene und gesunde Ernährung ist daher unabdingbar. Diese beinhaltet vor allem frisches Obst und Gemüse, mineralstoffreiche Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte, die viel wertvolles, pflanzliches Eiweiß enthalten. Auch Fisch und mageres Fleisch sollte auf dem Speiseplan stehen.

Hormonbedingter Haarausfall

Bei hormonellen Veränderungen des Körpers, wie beispielsweise einer Schwangerschaft oder zu Beginn der Wechseljahre kann Haarausfall eine mögliche Folge sein. Auch die Einnahme von hormonellen Verhütungsmitteln oder die Umstellung auf eine andere Pille können Haarausfall auslösen.

Haarausfall durch Medikamente

Bestimmte kortisonhaltige Arzneimittel können Haarverlust auslösen oder diesen verstärken. Es empfiehlt sich immer einen Blick in die Nebenwirkungen der Packungsbeilage zu werfen oder ein Gespräch mit der/dem behandelnden Ärztin/Arzt aufzusuchen.

Altersbedingter Haarausfall

Mit dem Alter werden Haare nicht nur grau, sondern auch dünner und feiner. Nur wenige Menschen bleiben von dem altersbedingten Haarausfall verschont. Bei Männern äußert sich dieser häufig durch Geheimratsecken. Ab dem vierzigstens Lebensjahres ändert sich die Struktur der Haut und des Haares. Im Prinzip ist dies kein „Haarausfall“ im eigentlichen Sinne. Es handelt sich vielmehr um ein verlangsamtes nachwachsen der Haare.

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